IREBS Standpunkt |

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IREBS Standpunkt

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

eine Akademie lebt vom inhaltlichen Austausch ihrer Akademiemitglieder. Wir möchten diesen Austausch noch stärker leben als in der Vergangenheit und haben dafür den IREBS Standpunkt ins Leben gerufen. Mit diesem Produkt bieten wir prägnante Diskussionsbeiträge zu immobilienwirtschaftlich relevanten Themen.

Wir möchten Sie nicht nur als Leser gewinnen, sondern Ihnen gleichzeitig ein Forum für Ihre eigenen Kommentare und Beiträge bieten. Das heißt, Sie können uns auch gerne kurze Beiträge zusenden, die wir nach einer inhaltlichen Prüfung unseren Lesern zur Verfügung stellen.

Wir freuen uns auf die Diskussion mit Ihnen!

Mit besten Grüßen

Tobias Just

IREBS Standpunkt Nr. 79

Risiken im Immobilienbewertungsmarkt durch die Digitalisierung

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

die Digitalisierung erfasst immer mehr Wirtschaftsbereiche auch in unserer Branche. Algorithmen ermöglichen das Heben erheblicher Kostenreduktionspotenziale, denn Computer haben keinen Urlaubsanspruch, rechnen viel schneller als Menschen und tun dies - einmal korrekt programmiert - mit geradezu „preußischer Disziplin“.
In unserem aktuellen Standpunkt argumentiert unserer Alumnus Jörg Kuttig von JKT, dass in den realisierbaren Kostenvorteilen jedoch beachtliche gesamtwirtschaftliche Risiken dann schlummern können, wenn es nicht gelingt, Interessenkonflikte adäquat auszusteuern.

 

Wir wünschen Ihnen viel Freude und Erkenntnis mit diesem Standpunkt.

 

IREBS Standpunkt Nr. 78

Immobilienwirtschaftliche Konferenzen: eine Männerdomäne

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

viele Unternehmen nicht nur in der Immobilienwirtschaft tun sich derzeit schwer, Mitarbeiter zu gewinnen. Das ist nicht nur deswegen misslich, weil dies das Wachstumspotenzial der Unternehmen schmälert, sondern v.a. weil der Baubedarf erst langsamer abgearbeitet werden kann, insbesondere ist dies aber bemerkenswert, weil es auch im Jahr 2019 noch immer so scheint, als wäre der Weg für qualifizierte junge Frauen in Führungspositionen steiniger als jener für qualifizierte junge Männer. Dies mag viele Gründe haben. In diesem IREBS-Standpunkt von Stephanie Birkner, Junior-Professorin für Female Entrepreneurship der Universität Oldenburg, und mir  argumentieren wir, dass ein wichtiger Hebel für mehr Diversität in den Führungsebenen sozusagen über die Außenbahnen eingesetzt werden sollte: Frauen agieren nämlich auch auf immobilienwirtschaftlichen Konferenzen noch immer nicht hinreichend.

Wir wünschen...

IREBS Standpunkt Nr. 77

6. Ideenpreis "Immobilien für eine alternde Gesellschaft": Die diesjährigen Gewinner-Essays

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

bereits im sechsten Jahr haben wir zum IREBS Ideenpreis aufgerufen, uns Essays einzureichen. In diesem Jahr ging es um die Frage, was auf den Immobilienmärkten geschehen könnte, wenn die Lebenserwartung (warum auch immer) viel stärker zunähme als bisher vermutet. Bisher werden die Trends in Bevölkerungsvorausberechnungen üblicherweise aus der Vergangenheit nach vorne geschrieben. Doch könnte es nicht sein, dass wir durch Genmanipulation oder Mikrorobotik in die Lage versetzt sein könnten, die Alterungsprozesse deutlich zu bremsen? Das hätte weitreichende Konsequenzen für unsere Arbeitswelt, für das Gemeinwesen und dann natürlich auch für Immobilienmärkte.
Die diesjährig eingereichten Essays waren sehr gut. Es war für die Jury (Prof. Dr. Stephanie Birkner, Frank Löwentraut und mich) nicht leicht, die Gewinner zu wählen. Doch irgendwann hatten wir das Treppchen...

IREBS Standpunkt Nr. 76

Handel im 21. Jahrhundert: Alles online, oder was?

Es scheint ein menschliches Gesetz zu sein, dass eine neue Erfindung zunächst verlacht wird. Dies war beim Auto, beim Fernseher und auch beim Computer so. Doch wenn die Er­findung auf eine Lücke trifft, wenn es also nicht nur Bedarf, sondern auch Nachfrage gibt, bleibt das Lachen schnell im Halse der Etablierten stecken. Die Folge ist: Die Bewahrer des Alten versuchen in einem nächsten Schritt, das Neue zu verhindern, es verbieten zu lassen oder als irgendwie gefährlich darzustellen – entweder für Leib und Leben oder wenigstens für die Moral. Und so war es auch beim Auto, beim Fernseher und auch beim Computer. Wenn sich dann aber die Macht des faktischen Bedarfs als zu groß erweist, wird hastig die Flucht nach vorne angetreten und es folgt für eine kurze Zeit, dass der alleinige Segen für die Zukunft in der neuen Technik vermutet wird. Das Alte hat in dieser Phase ausgedient und seine Schuldigkeit getan.

IREBS Standpunkt Nr. 75

Thesen zur Zukunft der Immobilienwirtschaft

Immobilienwirtschaft ermöglicht effizienten Ressourceneinsatz

Menschen verbringen den größten Teil ihres Lebens in Immobilien, denn Immobilien er­möglichen nicht nur die effiziente Produktion von Gütern und Dienstleistungen, sie helfen, zentrale Bedürfnisse des Menschen zu befriedigen: Schutz, Wärme, soziale Interaktion, und weil Immobilien diese Leistungen für Jahrzehnte ermöglichen, stellen sie gleichzeitig Konsum- und Investitionsgüter von erheblichem Wert dar. Tatsächlich machen allein die Ausgaben für Wohnzwecke (inklusive Energie und Instandhaltung) von privaten Haushalten über 35% der privaten Konsumausgaben aus, und das Nettoanlagevermögen, das in Deutschland in Immobilien gebunden ist, übersteigt 8.500 Mrd. Euro. Das sind über 80% des gesamten Nettoanlagevermögens.