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IREBS Standpunkt

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

eine Akademie lebt vom inhaltlichen Austausch ihrer Akademiemitglieder. Wir möchten diesen Austausch noch stärker leben als in der Vergangenheit und haben dafür den IREBS Standpunkt ins Leben gerufen. Mit diesem Produkt bieten wir prägnante Diskussionsbeiträge zu immobilienwirtschaftlich relevanten Themen.

Wir möchten Sie nicht nur als Leser gewinnen, sondern Ihnen gleichzeitig ein Forum für Ihre eigenen Kommentare und Beiträge bieten. Das heißt, Sie können uns auch gerne kurze Beiträge zusenden, die wir nach einer inhaltlichen Prüfung unseren Lesern zur Verfügung stellen.

Wir freuen uns auf die Diskussion mit Ihnen!

Mit besten Grüßen

Tobias Just

IREBS Standpunkt Nr. 76

Handel im 21. Jahrhundert: Alles online, oder was?

Es scheint ein menschliches Gesetz zu sein, dass eine neue Erfindung zunächst verlacht wird. Dies war beim Auto, beim Fernseher und auch beim Computer so. Doch wenn die Er­findung auf eine Lücke trifft, wenn es also nicht nur Bedarf, sondern auch Nachfrage gibt, bleibt das Lachen schnell im Halse der Etablierten stecken. Die Folge ist: Die Bewahrer des Alten versuchen in einem nächsten Schritt, das Neue zu verhindern, es verbieten zu lassen oder als irgendwie gefährlich darzustellen – entweder für Leib und Leben oder wenigstens für die Moral. Und so war es auch beim Auto, beim Fernseher und auch beim Computer. Wenn sich dann aber die Macht des faktischen Bedarfs als zu groß erweist, wird hastig die Flucht nach vorne angetreten und es folgt für eine kurze Zeit, dass der alleinige Segen für die Zukunft in der neuen Technik vermutet wird. Das Alte hat in dieser Phase ausgedient und seine Schuldigkeit getan.

IREBS Standpunkt Nr. 75

Thesen zur Zukunft der Immobilienwirtschaft

Immobilienwirtschaft ermöglicht effizienten Ressourceneinsatz

Menschen verbringen den größten Teil ihres Lebens in Immobilien, denn Immobilien er­möglichen nicht nur die effiziente Produktion von Gütern und Dienstleistungen, sie helfen, zentrale Bedürfnisse des Menschen zu befriedigen: Schutz, Wärme, soziale Interaktion, und weil Immobilien diese Leistungen für Jahrzehnte ermöglichen, stellen sie gleichzeitig Konsum- und Investitionsgüter von erheblichem Wert dar. Tatsächlich machen allein die Ausgaben für Wohnzwecke (inklusive Energie und Instandhaltung) von privaten Haushalten über 35% der privaten Konsumausgaben aus, und das Nettoanlagevermögen, das in Deutschland in Immobilien gebunden ist, übersteigt 8.500 Mrd. Euro. Das sind über 80% des gesamten Nettoanlagevermögens.

IREBS Standpunkt Nr. 74

Maklerrecht: Bestellerprinzip beim Wohnungskauf?

Aktuell wurde vom Bundesjustizministerium vorgeschlagen, das sogenannte Bestellerprinzip auf den Kauf von Wohnimmobilien auszuweiten. Damit soll auch bei (Wohn-)Immobilien künftig derjenige den Makler bezahlen, der ihn beauftragt. Sowohl von Wirtschaftsvertretern als auch von Seiten der Union erfolgte Kritik.

IREBS Standpunkt Nr. 73

Blockchains bekömmlich erklärt – Hype vs. Realität

Blockchain polarisiert. Die einen halten die Technologie für überschätzt und fühlen sich aufgrund des medialen Hypes an die Zeit kurz vor dem Platzen der Dotcom-Blase der frühen 2000er erinnert. Die anderen versprechen, dass Blockchains nicht nur die Welt sicherer machen und disruptive Geschäftsmodelle hervorbringen werden, sondern auch helfen könnten, den Welthunger und andere globale Probleme zu lösen.

Dabei liegt die Wahrheit in der Mitte.

IREBS Standpunkt Nr. 72

Erwartungen an 2019: etwas getrübt, aber bisher keine Krise in Sicht

In den letzten Wochen zogen viele Molltöne durch die Wirtschaftsgazetten: Beide Komponenten des ifo-Geschäftsklimaindex sind im Dezember zum vierten Mal in Folge gesunken; die US-Notenbank hat im Dezember zum vierten Mal die Zinsen erhöht; die chinesische Wirtschaft expandierte im Q3 2018 mit „nur“ 6,5 % und damit so langsam wie zuletzt Anfang 2009. Da erscheint es nur folgerichtig, dass die wichtigen Wirtschaftsforschungsinstitute ihre Wachstumsprognosen für Deutschland für das Jahr 2019 und 2020 nach unten korrigieren: Die Berliner DIW-Forscher sowie die Kieler Prognostiker schmirgelten ihre Prognosen für 2018 nur geringfügig ab und blieben mit 1,5 % noch im Rahmen dessen, was wir in Deutschland für einen Beschäftigungsaufbau als Wachstumsschub benötigen. Die Wirtschaftsforscher des ifo-Instituts in München waren noch mutiger und halbierten nahezu ihre BIP-Prognose für das nächste Jahr auf 1,1 %. Und über all dem...