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IREBS Standpunkt

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

eine Akademie lebt vom inhaltlichen Austausch ihrer Akademiemitglieder. Wir möchten diesen Austausch noch stärker leben als in der Vergangenheit und haben dafür den IREBS Standpunkt ins Leben gerufen. Mit diesem Produkt bieten wir prägnante Diskussionsbeiträge zu immobilienwirtschaftlich relevanten Themen.

Wir möchten Sie nicht nur als Leser gewinnen, sondern Ihnen gleichzeitig ein Forum für Ihre eigenen Kommentare und Beiträge bieten. Das heißt, Sie können uns auch gerne kurze Beiträge zusenden, die wir nach einer inhaltlichen Prüfung unseren Lesern zur Verfügung stellen.

Wir freuen uns auf die Diskussion mit Ihnen!

Mit besten Grüßen

Tobias Just

IREBS Standpunkt Nr. 70

Anker lichten!

Menschen müssen sich permanent entscheiden. Gemäß dem traditionellen Menschenbild der Ökonomen tun sie dies streng rational und berücksichtigen alle relevanten Informationen auf konsistente Weise. Unsinnige Informationen werden ignoriert. Doch dieses Modell hat in den letzten Jahrzehnten massive Risse erhalten, denn Menschen sind eben keine Computer. Dies ist in vielen Entscheidungssituationen durchaus vorteilhaft, kann jedoch in anderen Situationen zu gefährlichen Entscheidungsfallen führen, dann nämlich, wenn irrelevante Informationen berücksichtigt werden. Im aktuellen Standpunkt berichte ich aus einem Vorlesungsexperiment, das ich mit unseren Studierenden aus den Kontaktstudiengängen im Kloster Eberbach und in München durchgeführt habe, um ihnen die Macht irrelevanter Datenanker für ihre immobilienwirtschaftlichen Entscheidungen zu demonstrieren. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber die Studierenden waren von ihren eigenen Entscheidungen sehr überrascht. So viel sei aber verraten: Die nächsten Studiengänge zum Immobilienökonom werden im Januar in Berlin und Frankfurt/Main starten. Noch können Sie von den attraktiven Frühbucherkonditionen profitieren – und Sie ahnen es, hiermit möchte ich einen vollkommen zulässigen Anker setzen…;-)...

IREBS Standpunkt Nr. 69

5. Ideenpreis "Immobilien für eine alternde Gesellschaft": Die Gewinner-Essays

Bereits zum fünften Mal haben wir den „Ideenpreis Immobilien für eine alternde Gesellschaft“ ausgeschrieben. Wieder haben uns viele tolle Essays erreicht, von denen wir die besten drei nicht nur prämiert haben, sondern die sie mit diesem Standpunkt nun auch zum Lesen erhalten. In diesem Jahr stand der Essay-Wettbewerb unter dem Motto, ob Private Equity Investoren nun eher ein Segen oder ein Fluch für die Bereitstellung von Pflegekonzepten darstellen. Unsere Gewinner haben es sich nicht einfach gemacht. Sie haben die Argumente vorsichtig abgewogen und interessante Schlussfolgerungen gezogen. Ich möchte mich nicht nur bei den drei Gewinnern bedanken, sondern bei allen Autoren, die einen Beitrag eingereicht haben. Vor allem aber möchte ich mich bei den beiden weiteren Jury-Mitgliedern, Prof. Dr. Stephanie Birkner von der Universität Oldenburg und Frank Löwentraut, Geschäftsführer von Aaetas Consult, bedanken....

IREBS Standpunkt Nr. 68

Von Großstadtmenschen und der Pampa – Oder: Wie der Onlinehandel unser Zeitempfinden verändern könnte

„Das liegt ja mitten in der Pampa!“, wer kennt diesen Satz nicht? Googelt man einmal nach Pampa, handelt es sich dabei laut Wikipedia um eine subtropische Grassteppe im südöstlichen Südamerika, am Río de la Plata. Gemeint ist damit natürlich eine einsame Gegend – abseits von allem. Aber liegt die Pampa tatsächlich so menschenleer im Nirgendwo?

 

IREBS Standpunkt Nr. 67

Berufe in der Immobilienwirtschaft sind ...

Die deutsche Immobilienwirtschaft befindet sich auch 2018 in einem starken Marktumfeld –sehr viele Unternehmen suchen qualifizierte Mitarbeiter. Damit befindet sich die Branche freilich in guter Gesellschaft: Die Arbeitslosenquote ist fast halb so hoch wie während der Dotcom-Euphorie. Zuletzt lag die Arbeitslosenquote in (West-)Deutschland Anfang der 1980er Jahre auf dem aktuellen Niveau. Qualifizierte Arbeitskräfte können es sich also häufig aussuchen, für wen sie arbeiten.

IREBS Standpunkt Nr. 66

Für „Metropol-Ergänzungsräume“

Häufig wird in den Medien und von Politikern die Klage erhoben, die Mieten und Grundstückspreise seien zu hoch, es gäbe aber zu wenig Bauland, um für mehr Angebot zu sorgen. Bereits vor Jahren meinte indes der bereits verstorbene Stadtplaner Albert Speer junior, in den Großstädten sei noch viel Luft für Neubauten. Ist jedoch solche höhere Dichte durch neue Bebauungspläne begrüßenswert? Ich möchte dem widersprechen.

Ich frage: Was sind die Gründe für die Preissteigerungen gerade in Ballungsregionen, nachdem die „Mietpreisbremse wohl überwiegend versagt hat?“ Es lässt sich eine Kausalkette aufbauen, welche der Lebenserfahrung folgt: Die anhaltenden Wanderungsbewegungen in die Metropolregionen, die – unabhängig von Flüchtlingsströmen – im Einzelnen statistisch nachzuweisen sind, haben zu unerwartet hohem Bevölkerungszuwachs in den Metropolregionen geführt.