Studie: Pflegemarkt 2030: Wie lässt sich die Pflegekapazität nachfragegerecht ausbauen?

Studie: Pflegemarkt 2030: Wie lässt sich die Pflegekapazität nachfragegerecht ausbauen?

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"Wie lässt sich die Pflegekapazität nachfragegerecht ausbauen"

Dieser Frage sind Franziska Plößl und Prof. Dr. Tobias Just (IREBS Universität Regensburg) in Ihrer Studie nachgegangen und haben dabei einen großen Bedarf aufgedeckt: 

Autorin Franziska Plößl, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Immobilienwirtschaft der IREBS an der Universität Regensburg sagt dazu: „Gründe für diese Fehlentwicklung liegen u.a. in der Verfügbarkeit von geeigneten und bezahlbaren innerstädtischen Grundstücken. Die diversen rechtlichen Rahmenbedingungen sowie baulichen Anforderungen und Regelungen zur (Re)-Finanzierung.“ Die Studie zeigt anhand von Fallbeispielen auf, dass sich Projektentwicklungen und Investments in peripheren Lagen eher lohnen, der Bedarf an zusätzlichen Pflegeplätzen jedoch vor allem in (sehr) zentralen Lagen steigen wird. Prof. Dr. Tobias Just, Wissenschaftlicher Leiter der IREBS Immobilienakademie und Co-Autor der Studie meint dazu: „Dies birgt eine doppelte Asymmetrie: denn dort, wo besonders viele zusätzliche Heime entstehen müssten, mahnt die kaufmännische Ratio eher zur Vorsicht und dort, wo die Kalkulation auf annehmbare Zielrenditen weist, ist mit einer stetigen Erosion der Nutzergruppe zu rechnen.“ 

> Studie Pflegemarkt 2030: Wie lässt sich die Pflegekapazität nachfragegerecht ausbauen?

Die Studie wurde von der Zentralen Immobilien Ausschusses (ZIA) beauftragt und am 13. Mai 2020 veröffentlicht, Sie zeigt den jährlichen Neubedarf an zusätzlichen Pflegeheimplätzen und den gestiegenen Bedarf an Pflegedienstleistungen auf. Die Zahl der über 80-Jährigen ist allein seit 1990 um 2,4 Millionen Menschen gestiegen. Mittlerweile erreichen die geburtenstarken Nachkriegsjahrgänge das hohe Alter, sodass sich die Situation in den kommenden zwei Jahrzehnten verschärfen wird. Dadurch wird auch der Bedarf an Pflegedienstleistungen zunehmen, und dies erzwingt, dass dafür Sorge getragen werden muss, angemessene und bezahlbare Pflegekonzepte dort zu ermöglichen, wo der Bedarf entsteht. . 

Kosten
Preis für Studie 0,- €
   

 

Weitere Informationen zu dieser Studie finden Sie unter https://www.irebs-immobilienakademie.de/aktuelles-bei-irebs/auszeichnungen/ideenpreis/