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IREBS Standpunkt

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

eine Akademie lebt vom inhaltlichen Austausch ihrer Akademiemitglieder. Wir möchten diesen Austausch noch stärker leben als in der Vergangenheit und haben dafür den IREBS Standpunkt ins Leben gerufen. Mit diesem Produkt bieten wir prägnante Diskussionsbeiträge zu immobilienwirtschaftlich relevanten Themen.

Wir möchten Sie nicht nur als Leser gewinnen, sondern Ihnen gleichzeitig ein Forum für Ihre eigenen Kommentare und Beiträge bieten. Das heißt, Sie können uns auch gerne kurze Beiträge zusenden, die wir nach einer inhaltlichen Prüfung unseren Lesern zur Verfügung stellen.

Wir freuen uns auf die Diskussion mit Ihnen!

Mit besten Grüßen

Tobias Just

IREBS Standpunkt Nr. 4

Aufschwung am deutschen Wohnungsmarkt: Nicht nur die üblichen Verdächtigen

Die deutsche Wirtschaft befindet sich aktuell noch im Würgegriff der Eurokrise. Der ifo-Geschäftsklimaindex deutet bereits seit Monaten auf eine spürbare Wachstumsverlangsamung hin, für 2012 ist kaum mehr als homöopathisches Wirtschaftswachstum zu erwarten. Dies wird zweifelsfrei auch die Dynamik der Wohnungsmärkte bremsen, denn die Entwicklung der verfügbaren Einkommen in einer Region gehört zu den zentralen Bestimmungsfaktoren der Wohnungspreise.

IREBS Standpunkt Nr. 3

Kreditklemme in der Immobilienwirtschaft?

Die Aussagen zu einer Kreditklemme in Deutschland sind widersprüchlich. Sie sind auf der Bankenseite und auch auf der Investorenseite unterschiedlich. Eine klare Richtung ist nicht erkennbar. Die Befürchtungen einer Kreditklemme aus 2009 scheinen auf den ersten Blick nicht Realität geworden zu sein.

IREBS Standpunkt Nr. 2

Immobilien sind nicht immer der sichere Anlagehafen

Viele Anleger sind derzeit verunsichert. Die Kapitalmärkte geben einfach keine Ruhe: Die Aktienmärkte befinden sich nicht erst seit Beginn der Schuldenkrise in einer rasanten Achterbahnfahrt, und in den letzten zwei Jahren verloren viele europäische – und auch US-amerikanische – Staatsanleihen den Nimbus der Risikolosigkeit. Doch gerade in turbulenten Zeiten sind risikoarme Anlagen begehrt. Der Ruf nach Sachwerten ist sehr laut geworden. Die meisten Menschen denken hierbei sofort an Immobilien, Infrastruktur, Rohstoffe. Doch sind (deutsche) Immobilien wirklich ein so sicherer Anlagehafen? Tatsächlich gibt es gute Gründe für die Annahme, mit einer Immobilieninvestition ruhige Nächte zu erkaufen – zumindest relativ zu anderen Anlageklassen. Die deutsche Wirtschaft kam sehr rasch und stark aus der Rezession; auf dem Arbeitsmarkt hat die Krise bisher kaum Spuren hinterlassen. Dies hat sich in steigende Nachfrage auf allen...

IREBS Standpunkt Nr. 1

Die Macht langfristiger Trends führt nicht zu Ohnmacht der Immobilienanleger

Immobilien sind per se langfristige Anlagegüter. Daher sind langfristige Trends in einer Volkswirtschaft und Gesellschaft gerade für Immobilienanleger wichtig. Aber Vorsicht: Unterdessen wird der Begriff „Trend“ inflationär verwendet. Um sich nicht in der großen Trendvielfalt zu verlieren, sollte man mit dem Begriff sparsam umgehen. Trends unterscheiden sich von Zyklen, Moden oder spekulativen Entwicklungen dadurch, dass sie zumindest in Grundzügen systematisch angelegt sind, dass sie weit in die Zukunft reichen und dass ihr Auftreten als vergleichsweise gesichert gelten kann. Für die Immobilienwirtschaft sind v. a. die folgenden fünf Megatrends relevant: Demografische Entwicklungen, Verknappung der Ressourcen und deren Implikationen für klimatische Veränderungen, die Rationalisierung in Gebäuden – also der Einsatz von Technik, die Globalisierung der Wirtschaftstätigkeit und die Öffnung von Gesellschaften.