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Standpunkt 59: Warum manchmal ein kleines bisschen Schizophrenie hilfreich ist

Neulich musste ich etwas länger auf einen Zug warten und tat das, was in solchen Situationen unterdessen gefühlte 98% der unter 80-Jährigen tun: ich zückte mein Smartphone und schaute nach, was es denn Neues im Netz gab. Nun gehöre ich der Teilmenge der über 40-Jährigen an, ich öffnete also nicht Snapchat und auch nicht Instagram, nicht einmal Facebook, sondern schön brav die als Business Network verkleidete Plattform LinkedIn. Dank hochwertiger Algorithmen sorgt diese Plattform dafür, dass von den zehn Nachrichten, die man so beim Scrollen überfliegt, mindestens eine dabei ist, die interessant klingt. So war es auch dieses Mal: „Top 50 Flagship Stores in the World“. Da wir in wenigen Wochen unseren Retail Asset Management Studiengang in Hamburg starten werden, dachte ich, das passt ja prima: Dann kann ich gleich ein tolles Fallbeispiel in meine Eröffnungsvorlesung einbauen. Die Liste las sich in der Tat aufregend: Apple, Primark, Lego, Prada, Disney etc., und in Gedanken flog der Leser von New York nach Paris und Shanghai auf Einkaufstour. Es gab auch ein paar überraschende Vertreter auf der Liste: den Seifenladen Lush hätte ich nie erwartet, und ich muss zugeben, dass ich mit Acne Studios zunächst völlig falsche Assoziationen hatte.

Lesen Sie hier den vollständigen IREBS Standpunkt.